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Kaum ein Mensch kommt ohne Seife aus. Die meisten verwenden mittlerweile jedoch Flüssigseife, die sie in einen entsprechenden Spender füllen. Üblicherweise wird Seife nur zum Händewaschen genutzt. Dabei bietet vor allem die Kernseife so viele andere Anwendungsmöglichkeiten.

Unterschiede bei den Kernseifen

Kernseife gibt es in vielerlei Ausführungen – vor allem aber mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen. In den meisten der handelsüblichen Kernseifen befindet sich EDTA. Dies ist ein Stoff, der bei der Gefahrenstoffkennzeichnung als sehr hautreizend gilt. Darüber hinaus kann EDTA gentechnisch produziert worden sein und eine extreme Mineralstoffbindungsfähigkeit besitzen. Dazu gilt dieser Stoff als ökologisch mehr als bedenklich.

Kernseifen mit und ohne Konservierungsstoffe

Die meisten Kernseifen, die in einem Drogeriemarkt angeboten werden, enthalten Konservierungsstoffe und andere eher problematische Substanzen. Dies ist bei der Bio Kernseife nicht der Fall.

BIO Kernseife

Reine Bio Kernseife kann der Verbraucher nur in einem Bioladen oder in einem Reformhaus kaufen. Darüber hinaus gibt es im Internet einige Shops, die sich auf den Vertrieb von Bio Kernseife spezialisiert haben.

Pflanzliche oder tierische Kernseifen – Hauptsache Bio

Die reguläre Bio Kernseife wird aus Rindertalg (also tierischem Fett) hergestellt. Mehr und mehr gibt es jedoch auch Anbieter, die rein pflanzliche Seifen produzieren. Aufpassen sollte man jedoch, dass die Bio Kernseife kein Palmöl enthält. Besser ist es, Seifen aus Olivenöl zu kaufen. Der Ölanteil sollte mindestens 70 Prozent betragen. Richtige Bio Kernseife wird übrigens nach dem Siedevorgang „ausgesalzen“, d. h, das überschüssige Wasser, das Glycerin und auch die Lauge werden entfernt.

Anwendung von Bio Kernseife

Bio Kernseife ist ein Allrounder unter den Seifen. Allerdings sollte man bei der Körperreinigung ein wenig vorsichtig sein. Manchmal trocknet die Seife die Haut aus. Nachfetten mit einer reichhaltigen Creme ist also unabdingbar.

Bio Kernseife duftet wenig, pflegt gar nicht. Sie macht aber extrem gut sauber. Wer schon mal Flecken in der Wäsche mit Kernseife vorbehandelt hat, der weiß, was dieses Produkt alles kann.

Die meisten Frauen reinigen ihren Intimbereich jeden Tag, doch viele übertreiben es mit der Intimhygiene. Ultrawirksame Waschlotionen und superduftende Intimsprays schaden oft mehr als sie nützen. Übermäßige Intimpflege kann die natürliche Vaginalflora beeinträchtigen und sogar Infektionen begünstigen.

Zum Reinigen des Intimbereichs reicht in aller Regel klares, warmes Wasser aus. Frauen, die nicht auf Intimpflegeprodukte verzichten möchten, sollten auf sanfte Mittel zurückgreifen. Milde Kernseife ohne Farb- und Duftstoffe und eine pH-neutrale Creme unterstützen das sensible Milieu im Intimbereich.

Waschaktive Tenside greifen die Säureschutzbarriere an

Heute stehen unzählige Hautreinigungsprodukte für die Intimzone in den Regalen von Drogeriemärkten und Apotheken. Doch Frauen sollten besser auf Intimlotionen, Scheidenspülungen, Körperpuder, Intimsprays und Feuchttücher verzichten. Chemische Inhaltsstoffe, Duftstoffe und waschaktive Tenside können die natürliche Säureschutzbarriere im empfindlichen Intimbereich angreifen und aus der Balance bringen.

Keime finden leichter einen Nährboden, was zur Zerstörung der natürlichen Bakteriensiedlung führt und Entzündungen hervorrufen kann. Zum Erhalt des biologischen Säureschutzmantels sollten Pflegemittel für diesen empfindlichen Körperbereich so schonend wie möglich sein. Milde und wenig rückfettende Kernseife reinigt die Intimzone im Gegensatz zu aggressiven Seifen und duftenden Intimlotionen auf besonders sanfte Weise.

Kernseife für den Intimbereich: Sauberkeit, Frische und Wohlbefinden

Da die Intimzone die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu reinigen, sind Scheidenspülungen oder Intimsprays normalerweise überflüssig. Insbesondere alkoholhaltige Intimpflege fügt der sensiblen Schleimhaut zusätzlichen Schaden zu. Kernseife sorgt für Sauberkeit, Frische und Wohlbefinden im Intimbereich und schützt das gesunde Scheidenmilieu.

Die geruchlose Seife ist hautverträglich und greift den natürlichen pH-Wert in der Intimzone nicht an. Ein Merkmal für natürliche Qualität von Kernseife ist eine leicht gelbe Färbung. Diese Seifen sind frei von Farb- und Füllstoffen, optischen Aufhellern und Duftzusätzen. Reine Naturseife wird vor allem ohne den chemischen Komplexbilder EDTA hergestellt. Diese Risikosubstanz kann die Hautbarriere durchbrechen und gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe ins Körperinnere transportieren.

Bio-Kernseife und natürliche Intimpflegecreme

Bio-Kernseife ist besonders gut für Duftstoffallergiker und hautsensible Frauen geeignet. Sanfte Formeln sorgen für ausreichend Feuchtigkeit, stärken die Hautschutzbarriere und hinterlassen ein leichtes Hautgefühl. Da viele Frauen im äußeren Intimbereich zu Trockenheit neigen, ist neben der Anwendung von duftneutraler Bio-Kernseife eine natürliche Intimpflegecreme empfehlenswert. Besonders sanft sind Cremes mit Panthenol und Ringelblume, die zu einer deutlichen Verbesserung der Hautfeuchtigkeit beitragen.

IntimhygieneTrockenheit in der Intimzone löst häufig unangenehmes Brennen und lästigen Juckreiz aus. Spezialpflegecremes enthalten deshalb oft Hyaluronsäure, die die Bindung der Hautfeuchtigkeit unterstützt und den Feuchtigkeitsgehalt erhöht. Frauen, die ihre Pflege mit milder Kernseife und einer hochwertigen Pflegecreme speziell auf den sensiblen Intimbereich abstimmen, beugen bei regelmäßiger Anwendung Infektionen vor, aktivieren die körpereigene Schutzbarriere und unterstützen das harmonische Gleichgewicht der Vaginalflora.

Foto: Dietmar Meinert  / pixelio.de