Haltbarkeit

Haltbarkeit von Kernseifen

Kernseifen waren schon zu Zeiten unsere Großmütter unheimlich beliebt – früher gab es nur die Kernseife und von anderen Waschmitteln oder gar Weichspülern fehlte jede Spur.

Auch heute noch können Verbraucher in gut sortierten Drogerien und im Reformhaus Kernseifen erwerben. Für besonders ausgefallene Stücke oder leicht parfümierte Varianten finden sich spezielle Kernseifen auch im Internet wieder.

Kernseifen sind bei guter Pflege ewig haltbar

In der Regel ist ein normales Stück Kernseife geruchslos, weiß – manchmal auch leicht gelblich- und besteht aus Natriumsalzen. Bei der Gewinnung von Kernseife wird die Seife selbst in reichlich Wasser ausgekocht. Dabei entsteht irgendwann der sogenannte Seifenkern, der beim Aussalzen gewonnen wird. Daher rührt auch der Name der Seife selbst. Der Fettsäuregehalt einer Kernseife liegt meist bei bis zu 75 %, was wiederum den Grund hat, warum diese Seifenart so fest und kernig ist.

In der Regel wird die Kernseife meist zur Reinigung der Hände genutzt. Vor allem starken Schmutz aus Garten, Handwerk oder Renovierungen, die sich an Händen und Fingern abgesetzt hat, kann die Kernseife besonders gut beseitigen. Jedoch ist diese Art von Seife für die Reinigung des gesamten Körpers weniger geeignet, hat die Kernseife eher einen entfettenden und austrocknenden Effekt.

Schaumbad Seife

Während wir bei normaler Seife bereits nach einer Woche Nutzung deutliche Anzeichen von Abnutzung erkennen, die sich in Rissen und unschönen Flecken sichtbar macht, so ist die Kernseife hingegen immer noch schön und ansehnlich. Ist bei der Produktion der Kernseife ein ordnungsgemäßes Verseifen vollzogen worden, so ist dieses Stück Seife über Jahre haltbar, mindestens jedoch 12 Monate lang.

Aufgrund ihrer so langen Haltbarkeit kann die Kernseife sowohl bei der Reinigung der Hände als auch bei der Beseitigung von Flecken auf Kleidung und zur Säuberung diverser Küchenutensilien herhalten. Denn was schon in früheren Zeiten effektiv und beliebt war, sollte auch heute nicht verschmäht werden.

Bild: Petra Bork  / pixelio.de

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