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Die Alternativmedizin wird in Zeiten der überhäuften Krankheiten, Blockaden, Allergien und Gebrechen vermehrt angeboten und auch genutzt. Das Gesicht dieser alternativen Medizin ist jedoch recht vielfältig und reicht von Homöopathie bis hin zu Feng Shui. Für fast alle Leiden gibt es also zahlreiche Varianten und Methoden. Abszesse können „besprochen“ werden, Geschwüre „weggeklopft“ und Allergien „vertrieben“ werden. Natürlich kann die Alternativmedizin so einiges, aber was steckt da genau hinter?

Kernseife als Part der Alternativmedizin

Das Schöne an der Alternativmedizin ist selbstverständlich, dass die Natürlichkeit vorherrscht und das alles geht und nichts sein muss. So kann in der Homöopathie nicht viel verkehrt gemacht werden, ein Schaden von Überdosierung wie zum Beispiel mit chemischer Medizin ist schwer zu erreichen. Doch wie passt die Kernseife hier ins Spiel?

Kleine Wunden und andere Bagatellen können Betroffene gern mit Alternativmedizin behandeln. Der gesunde Menschenverstand rät hingegen bei schweren Erkrankungen ganz offensichtlich zur Arztkonsultation. Ist hingegen nur eine kleine Wunde zu versorgen, ein eitriger Nagel zu behandeln oder etwa Akne zu lindern, so kann die Kernseife ein nützlicher Helfer sein.

Alternativmedizin
Alternativmedizin

Die Kernseife hat einen pH-Wert zwischen 8,5 – 9 und ist somit alkalisch. Durch diese Maßgabe kann die Haut optimal aufgeweicht, eitrige Beläge entfernt und die Wunde gesäubert werden. Eine regelmäßige Behandlung mit einer Kernseifen-Lauge ist allerdings mit kritischen Argusaugen zu beobachten. Natürlich kann die Behandlung positiv verlaufen und sich alles zum Guten wenden. Deshalb ist für die Alternativmedizin höchstens eine Selbstbehandlung von 2 bis 3 Tagen ratsam. Ist keine Besserung in Sicht, so sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, um jegliches Risiko auszuschließen.

Die Alternativmedizin ist eine gute Wahlmöglichkeit um die chemischen Präparate zu umgehen. Selbstverständlich kann nicht jegliche Erkrankung mit dieser alternativen Medizin bewältigt werden, aber die kleinen Wehwehchen im Alltag können durchaus mit dieser Variante kompensiert und beseitigt werden.

Bild: Paul-Georg Meister / pixelio.de

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Die Kernseife gibt es nicht erst seit gestern – viel mehr gilt die Kernseife schon seit geraumer Zeit als geheimes Beautypräparat. Ohne bedenkliche Inhaltsstoffe, Parfüme und Mineralöle reinigt die Kernseife optimal die Haut und sorgt somit für eine gründliche Reinigung. Gleichzeitig schützt sie den natürlichen Säuremantel der Haut, anstatt diese zu übersäuern.

Kernseife für die tägliche Pflege

Viele Seifen- und Pflegeprodukte, die wir in Drogerien und Supermärkten vorfinden, werden aus tierischem oder pflanzlichem Fett hergestellt. In der Regel werden hierfür gern Kokos- oder Knochenfette verwendet. Diese Fette werden in reichlich Lauge ausgekocht, danach abgeschöpft, in eine ansehnliche Form gepresst und verpackt. Die meisten Seifen dieser Art verändern jedoch den Säuremantel der Haut, schädigen diese, sodass Überreizungen, Spannungen und sogar Pickel entstehen.

Eine besondere Variante der Seifen ist die Kernseife. Diese Seifenmasse ist vom Grundkern einfach härter, deshalb wird sie auch als Kernseife bezeichnet. Bei der Herstellung werden Neutralfette – sogenannte Triglyzeride – mit Alkalilaugen verkauft, sodass ein Seifenleim entsteht. Nach einer gewissen Zeit wird diesem Seifenleim Kochsalz hinzugefügt, da sich die Seife im Wasser nicht lösen würde. Durch diese Zugabe trennt sich der Seifenleim vom Wasser und kann entnommen werden.

Bei der täglichen Reinigung ist es nun natürlich wichtig, den Säureschutzmantel der Haut zu schützen. Viele Bestandteile von Seifen wie Milchsäure oder Fettsäuren übersäuern die Haut schnell. Die Kernseife hingegen, die meist über einen pH-Wert zwischen 8,5 – 9 verfügt, ist ideal für die menschliche Haut und sorgt so für eine gesunde Rückführung, sodass der Säuremantel in einem gesunden Gleichgewicht gehalten werden kann.

Weiterhin bietet die Kernseife weitere Vorteile, die andere Körperpflegeprodukte nicht oder nur unzulänglich bieten. So werden mit einer basischen Körperpflege wie mit der Kernseife neben der Reinigung ebenso Schlackenstoffe abtransportiert, die Haut zur stärkeren Durchblutung angeregt und eine natürliche Rückfettung herangeführt.

Betroffene haben oftmals Mühe ihre Schuppenflechte zu verstecken, ist die Psoriasis schließlich ein unverkennbares und hautübergreifendes Problem.

Die meist in Schüben aufkommende Hauterkrankung erscheint häufig in schuppenartigen und geröteten Flechten, die an Ellbogen, Knien, Rücken und Bein- sowie Armbereich vermehrt auftreten kann. Mit einer gezielten Behandlung durch Kernseife kann die Schuppenflechte jedoch ein wenig gelindert werden.

Den Schnuppen mit der Kernseife an den Kragen gehen

Die getrockneten Schuppen auf der Hautoberfläche bestehen aus Zellen, die von der obersten Hautschicht im Übermaß produziert wurden. Durch diese Hornschicht an überreifen Hautzellen ist die Haut selbst überfordert und kann die Partikel nicht schnell genug abtransportieren. Die normale Haut erneuert sich ungefähr ein Mal im Monat – bei Betroffenen, die unter Schuppenflechten leiden, dauert dieser Prozess in der Regel nur eine Woche. Die Haut ist augenscheinlich überfordert.

Auch wenn die Schuppenflechte nicht ansteckend ist, so fühlen sich viele Betroffene nicht recht wohl in ihrer Haut. Doch guter Rat muss nicht teuer sein. Die Kernseife verhilft der Haut, sich optimal zu regenerieren.

Dies schafft sie durch ihren basischen pH-Wert, der meist zwischen 8,5-9 liegt. Bei regelmäßiger Anwendung, die allerdings in verdünnter Form erfolgen sollte, kann die übersäuerte Haut und das damit entstehende Hautbild wieder optimiert werden. Doch wie kann die Kernseife die Schuppenflechte regulieren?

Ganz wichtig: Die Kernseife nicht im Rohzustand über die Haut streichen, sondern lieber ein Stück in heißem Wasser auflösen und die betroffenen Körperstellen damit betupfen. Bei regelmäßiger Anwendung wird die Haut beruhigt, mit mehr Feuchtigkeit versorgt und zudem die Durchblutung angeregt. Durch diese Maßgabe kann die Haut besser und aktiver arbeiten, das Hautbild selbst steht nicht mehr so stark unter Spannung und ein Juckreiz geht zurück.

Selbstverständlich ist die Kernseife kein Wundermittel, dennoch besticht sie durch ihre natürliche Form, der keinerlei Duftstoffe, Mineralöle oder anderweitige Chemikalien beigefügt wurden und somit die empfindliche Haut hervorragend pflegt und heilt.

Kleinere Wunden sind im Alltag nichts Unnatürliches. Im Eifer des Gefechtes platzt bei einem Kind aufgrund eines Falls das Knie auf, die Mutter schneidet sich mit dem Messer beim Kochen in den Finger und der Vater war ungeschickt mit der Säge.

Blut oder kleine Wunden sind also keine Seltenheit. Bevor nun allerdings mit teuren Salben hantiert wird, kann auf ein viel bewährteres Mittel zurückgegriffen werden: die Kernseife.

Kernseife als idealer Helfer bei Entzündungen

Frische Wunden sollten natürlich sofort und ohne große Wartezeit behandelt werden. Entzündet sich nämlich die betroffene Körperstelle, so ist guter Rat teuer. Deshalb sollten ungeschützte und vor allem offene Wunden immer desinfiziert werden. Anschließend ist ein spezieller Schutz wichtig. Als Entzündungshemmer haben bereits unsere Großmütter Kernseife genutzt. Doch unterstützen Kernseifen den Heilungsprozess derart optimal?

Kernseifen werden in einem speziellen Verfahren hergestellt. Ihnen werden weder Mineralöle noch Parabene oder Duftstoffe beigefügt. Aufgrund dessen, dass Kernseifen recht alkalisch und pH-neutral sind, fühlen sich entzündliche Bakterien in der Wunde nicht mehr wohl. Das Umfeld ist durch das Auswaschen nicht mehr gegeben und die Bakterien können sich deshalb nicht ausbreiten.

Die Behandlung mit der Kernseife » ist so simpel wie auch einfach: Für ein angenehmes Lösungsbad wird ein wenig Kernseife vom Stück abgeschnitten oder geraspelt und in reichlich heißem Wasser aufgelöst. Diese Mischung sollte nun natürlich auf eine angenehme Temperatur herunter kühlen, ehe die entzündete oder geschädigte Haut hiermit in Kontakt treten kann.

Wichtig für eine optimale Heilung und dem damit verbundenen Erfolg des Entzündungshemmers Kernseife ist die mehrmalige Verwendung der Lösung. So sollte die Wunde mehrmals täglich mit dem Kernseifen-Wasser behandelt werden.

Durch diese Behandlung werden die Fremdkörper aus der Wunde herausgewaschen und die Heilung vorangetrieben.

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Wie das Nutzen von Kernseife die Umwelt schont

Die Kernseife ist eines der natürlichsten Alternativen im Bereich Waschmittel, Seifen, Pflegeprodukt und Co. Früher wurde die gute, alte Kernseife nur benutzt, allerdings musste sie im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund treten. In den vergangen Jahren haben immer mehr Produkte den Markt erobert, die durch Werbung, Duft, Verwendung und Stil scheinbar mehr bestechen konnten. Allerdings können diese Produkte zum Wohle der Umwelt der Kernseife nicht das Wasser reichen.

Kernseife – ein wahres Energiebündel

Den Namen hat die Kernseife sich redlich verdient, leitet sich ihre Bezeichnung von der Herstellung selbst ab. Bei der Produktion wird der Seifenkern aus der Seifenmasse gewonnen. Hierfür schwimmt die Seifenmasse in reichlich Wasser – durch die Zugabe von Kochsalz trennt sich die Masse vom Seifenkern. Bei diesem „Aussalzen“ wird der Seifenkern nun immer fester und vor allem auch kerniger bis zum Schluss endlich die Kernseife entstanden ist.

umwelt

Obwohl die Nutzung zur Körperpflege immer noch als umstritten gilt, haben unsere Vorfahren die Kernseife vor allem zur Reinigung der Wäsche gern genutzt – damals gab es ja auch nicht viel Auswahl. Heutzutage werden wir in den Supermärkten und Drogerien quasi überschwemmt mit einer reichhaltigen Flut an Waschlotionen, Waschmitteln und Seifen, dass die fast unscheinbare Kernseife geradezu in diesem gellenden Strom unterzugehen scheint. Dabei hat dieses Naturprodukt das Außenseiter-Dasein überhaupt nicht verdient. Bei der Produktion der Kernseife achten die meisten Hersteller besonders auf umweltfreundliche Eigenschaften.

So werden überflüssige Öle und gesundheitsgefährdende Duft- sowie Zusatzstoffe nicht der Freundlichkeit wegen weggelassen, sondern um vor allem die Umwelt zu schonen. Optische Aufheller, Phosphate, Borate und ähnliche Inhaltsstoffe, die wir in vielen Produkten auf dem hiesigen Markt finden, überreizen nicht nur unsere Sinne, schaden dem pH-Wert der Haut und lösen im schlimmsten Fall Allergien aus, sondern sind ebenso wenig der Natur zuträglich.

In der Kernseife finden wir vermehrt rein pflanzliche und schnell abbaubar Substanzen wieder, die nicht nur Mutter Natur erfreuen lassen, sondern auch für Personen mit sensiblen und zu Allergien neigenden Haut geeignet sind.

 Beim Kauf von Kernseife sollte vor allem auf Inhaltsstoffe, aber auch auf spezielle Siegel geachtet werden. Die Siegel für dermatologische Tests und das zusätzliche DAAB-Siegel für allergikerfreundliche Kosmetik, stehen für Sicherheit und dient dem Verwender zum Zeichen für ein umweltfreundliches Produkt.

Bild: Wolfgang Pfensig  / pixelio.de

Unsere Haut möchten wir tagtäglich pflegen, schließlich will ja niemand übel riechen und seinen Gegenüber vergrauen. Doch nicht jeder verträgt jedes Duschgel und auch die Geschmäcker sind in preislicher sowie geruchstechnischer Hinsicht recht verschieden.

Vor vielen Jahrzehnten war die Nutzung von Kernseife zur Körperreinigung kein Thema, gab es damals schließlich kaum eine horrendes Angebot von Duschgel, Schaumbädern und Ähnliches, wie wir es heutzutage gewohnt sind.

Kernseife für die tägliche Körperpflege

Mit einer Gesamtfläche von ungefähr 1,7 Quadratmetern und einer Dicke von 1,5 -4 mm ist die Haut das größte Organ des menschlichen Körpers. Diese gilt es jeden Tag zu reinigen, ist sie schließlich Hitze, Kälte, Schweiß und weiteren äußerlichen Einflüssen ausgesetzt. Als Naturprodukt ist die Kernseife für die tägliche Körperpflege geradezu prädestiniert, besteht diese im Grundkern aus Natriumsalzen, welche aus Fettsäuren gewonnen werden. Durch die Nutzung wird der Körper allerdings von fettenden Eigenschaften befreit, was bedeutet, dass Personen mit recht trockener Haut für die Nutzung von Kernseife weniger geeignet sind.

Haut - Körperpflege

Hat sich von der Gartenarbeit oder bei Renovierungsarbeiten sowie ähnlichen Tätigkeiten hartnäckiger Schutz an den Händen und Armen abgelagert, so ist der Griff zur Kernseife eine ideale Lösung. Durch ihre natürliche Reinigungskraft wird auch lästiger Schmutz entfernt. Generell gilt jedoch die Regel, mit der Kernseife in puncto Körperpflege eher vorsichtig umzugehen. Bei stark fetthaltiger Haut kann dieses Produkt gern über einen gewissen Zeitraum verwendet werden, da durch die Nutzung der Seife spezielle fettende Nährstoffe der Haut einfach und effektiv entzogen werden. Allerdings ist eine dauerhafte Nutzung nicht ratsam, da die Haut einfach zu arg austrocknen würde.

Hintergrundwissen: Der pH-Wert für ein ausgeglichenes basisches Milieu unseres Körpers liegt bei ungefähr 7. Alles unter diesem Wert ist sauer, alles darüber wird als basisch bezeichnet. Viele Pflegeprodukte entziehen unserem Körper jedoch wertvolle Schutzschichten, sodass die Haut durcheinandergebracht wird.

Für ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht sollten basische Bäder und basische Pflegeprodukte verwendet werden, welche die Haut reinigen und mit Feuchtigkeit versorgen. Ein Blick auf das Pflegeprodukt wird den pH-Wert offenlegen.

 Bild: klaas hartz  / pixelio.de